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Adobe Photoshop Tutorial: Disek [Graffiti]



Ranking: +12   Kommentare: 4   |   Bewertung: Keine Berechtigung!  



Das Projekt heißt Disek, da steht auch Disek, wir alle sind Disek:
Wer nicht lesen kann, der kann es nicht lesen und versucht es voller Spannung weiterhin. Suchen bringt nichts. Erdacht und einmal geschrieben.

Um die Splatters zu erstellen solltest du dir aus dem Internet welche runterladen ;) Gibt genug Seiten dafür!

Viel Spaß und Erfolg



Schritt 1



Als erstes musst Du etwas suchen, was in Deinen Augen Potential hat, eine alte Zeichnung zum Beispiel.
Es muss auch gar nicht so detailreich sein, wie Du an diesem Tutorial siehst. Mein Entwurf hat auch nicht die Detailreiche wie das fertige Werk haben wird. Du solltest dir aber schon recht bewusst sein wie es dann wirklich aussehen wird/soll.
Ich habe ein schon etwas älteres Bild von einem Zettel genommen, eingescannt und erstmal auf ordentliche Größe (größer als das da 1000*xxx Pixel) gesetzt, um im nächsten Schritt die Kontur des Ganzen erstmal per Pfaden nachbauen zu können.


Schirtt 2




Wie man auf diesem Bild sieht, fahre ich alles per Pfade nach und was man auch sieht, es werden dadurch erste Optimierungen der Form vorgenommen, einfach um einen schöneren Fluss der Buchstaben zu erreichen. Es lebe die Technik, denn die macht das Unmögliche möglich Wink

Aber was man auch sieht, einige Teile sind einzelne Formen und werden getrennt bearbeitet. Also trenne das Bild schon jetzt auf. Dazu musst Du aber, wie schon gesagt, wissen wie das Bild am Ende dann auszusehen hat!

Schritt 3



Jetzt geht es, wie man sieht, erst richtig los. Ich lasse die Form links liegen. ;)
Dem Ganzen habe ich erstmal nur zum Test einen Verlauf gegeben, einen Schatten provisorisch gesetzt, denn den soll das Objekt später ja auch bekommen, allerdings feiner gestaltet.

Anschließend habe ich mir Gedanken über die Farben gemacht und das würde ich jedem gleich raten:

Im Grunde solltest Du Dir, wenn du etwas Farbiges gestalten willst, schon von Anfang an Gedanken darüber machen, dein Bild oder in dem Fall die Buchstaben genau ansehen und den Charakter feststellen. Ist es dynamisch, ist es eher ruhig oder doch hektisch, ist es aggressiv, vllt aber auch defensiv oder einfach schwungvoll... Eben diese Dinge.
Danach kannst Du dann die Farben wählen: Ich z.B. sehe im Disek sowohl leichte Aggressivität, da es so wirkt, als ob es "auf der Lauer liegt". Aber auch Bewegung, was durch den Schwung am D oben und die pfeilähnlichen Formen am Ende unterstützt wird.

Daher habe ich für den Hintergrund etwas wilderes, chaotisches als Style (ui welch ein Wort) und eher die dunklere, kältere Farbrichtung gewählt, allerdings nicht zu stark, sonst würde sich das mit dem vielen Weiß der eigentlichen Form beißen.
Das ist allerdings, wie gesagt, styleabhängig (und nochmal so ein Wort).

Schritt 4



So nun wird erkennbar, wo es hingeht. Jetzt kommen die Details hinzu, gerade wo die Buchstaben links anfangen (beim D), wollte ich die Wirkung erzielen, sie kämen direkt aus dem weißen Hintergrund. Hierfür wurde der Schatten per Pinsel und einer weiteren darüber gelegten Ebene überpinselt. Denke das ist gelungen soweit.
Auch kamen Wellenlinien hinzu, welche über die Form springen.
Einfach neuen Ordner (ja ich empfehle jedem gleich von Anfang an Ordnung zu halten), dann wieder mit Pfaden die Formen setzen, Farbe, evtl wie beim Disek die Deckkraft etwas runter.

Auch werden weitere Spiegeleffekte folgen, welche dem Ganzen noch mehr Realismus und Spannung geben soll, auf zu Schritt 5...

Schritt 5




Du siehst, die Schritte werden kürzer.
Die Details werden mehr: Jetzt hat Disek fliegen gelernt und „mächtige“ blaue Schwingen bekommen, gleiche wie bei den Wellenlinien per Pfadwerkzeug. (Ordner Leute, Ordner!)

In den nächsten Schritten kommt es immer mehr und mehr zu den Details der Form. So werden nun Schattierungen auf den eigenen Letters angebracht und die Wellen, sowie alle transparenten Ebenen werden angeglichen und verfeinert.











Diese Arbeitsschirtte erforden jetzt wirklich etwas Fingerspitzengefühl und Übung. Du bearbeitest das Ganze nun mit dem Auswahlwerkzeug zum abgrenzen der Bereiche und dann mit Pinsel auf weichen Kanten, unterschiedlichen Größen und Stärke.
Am besten als kleiner Tipp, da es doch mit weniger Übung schwieriger ist die Details jetzt noch zu sehen, sich die erste Ebene, also die Zeichnung mit niedriger Deckkraft über alle Ebenen zu legen und dann erstmal mit dem Pinsel auf niedrigem Durchmesser und einem leichten Grau oder niedriger Deckkraft die Details einzuzeichnen.

Jetzt blendet die Entwurfzeichnung wieder aus und baut die Details aus.
Dabei ist unbedingt darauf zu achten nicht zu weit rein zu zoomen und sich auf einen Bereich zu fixieren.
Zoom oft raus, schau es Dir oft komplett an, lass den eben bearbeiteten Bereich liegen und nehm dir einen anderen Bereich vor. Wenn Du dich auf einen Bereich zu sehr fixierst, wird dieser überdetailiert und bringt in dein Bild Ungleichgewicht rein.

Ein Bild ist immer eine Einheit, steht als Ganzes da, ist einmal ein Bereich zu stark bearbeitet, hast du wie gesagt Ungleichgewicht und wirst dieses nur schwer wieder rausbekommen können, dass es am Ende als ein Stück steht.

Am Ende dann kannst Du Dir bestimmte Bereiche immernoch vornehmen und nochmal gezielt bearbeiten und leicht(!) detailreicher gestalten als den Rest. So zwingst du den Betrachter den Blick auf diesen Bereich zu fixieren. Ich habe dies leicht genau in der Mitte getan, unterstützt durch den Ring im Hintergrund.


Schritt 6


Eigentlich schon fast fertig, steht das Disek schon ganz gut da und ja die Form ist fertig.
[Bild: disek11.jpg]
Aber ich habe immer noch ein Bild im Kopf und das ist nicht fertig. Also nochmal an die Details außen rum.
So hat Disek jetzt zu den Flügeln noch einen angedeuteten abstrakten Kopf eines Raubvogels bekommen, weitere Wellenlinien, die den Fluss der Letters unterstützt und den „Leser“ auch eine gewisse Richtung angibt und führt.

Und jetzt zum Schluss, nicht aufgeben wenn es am Anfang nicht so gut aussieht. Dies ist kein Tutorial und kein Werk, bei dem du Filter drückst, dem Programm sagst "mach dies und das" und es macht. Hier brauchst du Feingefühl, Vorstellungskraft und Übung und Übung. ;)

Für das ganze Tutorial brauchst du nur Stift und Papier für die Zeichnung, Auswahlwerkzeug, Pinsel, Radierer und ab und an noch Abwedeler und Verwischfinger, den vllt noch etwas mehr. ;)
Aber ich muss gestehen, ich hab wenig Zeit und daher das Verwischen der Schattierungen etwas frühzeitig beendet. Jetzt ist es eben eine Staub- und Dreckschicht ;)

Veröffentlicht von: bksh
Veröffentlicht am: 10 May. 2009
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Schlüsserwörter: Disek Graffiti pfade style tutorial Vektor


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Kommentar(e) (4)


bksh sagt:

ja es ist schwer sowas als wirkliches schirtt für schritt zuzorial zu erklären, da sowas wie filter zu zeigen ja nicht geht, es einfach keine gibt. Daher ist es eher eine Erzählung oder Anleitungsbericht darüber wie ich gearbeitet habe um einen Einblick zu ermöglichen.

26 May. 2009 14:53:14 • Antworten


thorbenfranz sagt:

gutes outcoming aber nicht wirklich benutzerfreundlich erklärt, meiner meinung nach ^^

26 May. 2009 12:47:50 • Antworten


deleted_1391267505 sagt:

Klasse Tutorial, werde mich die Tage mal daran versuchen. Auf jeden Fall erstmal ein + ;)

17 May. 2009 15:42:12 • Antworten


-m0i- sagt:

das outcome is ja wirklich..... boah... bombe... :D

12 May. 2009 19:49:39 • Antworten



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