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Adobe Photoshop Tutorial: Galaxi Print



Ranking: +4   Kommentare: 5   |   Bewertung: Keine Berechtigung!  

Kategorie: Composing und Illustrationen
Erstellt mit PS: CS3
Kompatibel ab: PS Elements
Dateigröße (PDF): 5.6 MB


Schaut man im Dunkeln an den Himmel, lassen sich bei klaren Sichtverhältnissen mit bloßem Auge bis zu 6000 Sterne erkennen. In klassischen künstlerischen Medien lassen sich zum Beispiel mit einer Zahnbürste, der Schlauch-Abknick-Methode oder der Luftreduzierung bei einem Airbrushgerät unregelmäßige Sprenkel für die Sterne erzeugen. Mit digitalen Malverfahren geht ihr einen anderen Weg. Öffnet in Photoshop ein neues Dokument und füllt den Hintergrund mit Schwarz.





Natürlich möchte man nicht jeden Stern mit der Maus oder dem Grafiktablett-Stift einzeln malen. Daher wendet ihr den Rauschfilter an. Ihr findet den Filter unter Filter>Rauschfilter>Rauschen hinzufügen. Wählt eine Stärke von 30-35 Prozent mit Gaußscher Normalverteilung und setzt einen Haken bei Monochromatisch.





Im nächsten Schritt wendet ihr eine Tonwertkorrektur (Strg+L) an, um aus dem Rauschen einen ersten Sternenbackground zu formen. Benutzt dabei die Tonwertspreizung und zieht den schwarzen Regler nach rechts, zum Beispiel auf den Wert 100. Den grauen Regler schiebt ihr auf 0,4 und der weiße bleibt bei 255. Probiert aber auch andere Werte aus, um zu sehen, wie sich das Bild verändert.





Die Sterne sollen eine unterschiedliche Größe bekommen. Kopiert daher die Hintergrundebene mit Ebene>Ebene duplizieren und vergrößert dann die Ebene mit Strg+T beziehungsweise Bearbeiten>Frei transformieren auf ca. 200 Prozent. Um dann die darunterliegenden kleineren Sterne ebenfalls sichtbar zu bekommen, ändert ihr die Füllmethode der Ebene von Normal auf Negativ multiplizieren.





Wenn ihr den Sternen mehr Substanz und Leuchtkraft geben möchtet, könnt ihr die Ebenen einfach mehrmals duplizieren (Ebene>Ebene duplizieren).





Die Sterne und Sternenhaufen sind im Moment noch zu gleichmäßig. Das Ganze soll nun optisch überarbeitet werden. Legt dafür die duplizierten Ebenen zunächst einmal zusammen. Markiert dazu die Ebenen mit Shift oder einzeln mit gedrückter Strg-Taste. Wählt Auf eine Ebene reduzieren im Palettenmenü oder betätigt Strg+E und wählt dann für diese reduzierte Ebene wieder den Füllmodus Negativ multiplizieren.





Jetzt könnt ihr mit dem Radiergummi-Werkzeug Bereiche aus dem Sternenhimmel herausradieren und somit dichtere Galaxien formen.





Für den nächsten Effekt – ein Glühen der Sterne – dupliziert ihr jetzt die aktuelle Sternen-Ebene noch einmal über Ebene>Ebene duplizieren. Anschließend wählt ihr Filter>Weichzeichnungsfilter>Gaußscher Weichzeichner, um diese Ebene weich darzustellen. Schaltet die Füllmethode Negativ multiplizieren bei dieser Ebene wieder ein.





Damit der Effekt noch deutlicher hervortritt, benutzt ihr die Funktion Bild>Korrekturen>Farbton/Sättigung oder Strg+U. Schaltet die Option Färben ein, indem ihr dort einen Haken setzt. Wählt dann zum Beispiel einen blauen Farbton, indem ihr den Farbton-Regler auf den blauen Farbbereich (243) schiebt. Damit das Blau noch intensiver wird, erhöht ihr die Sättigung zum Beispiel auf 50 und regelt die Helligkeit ebenfalls ein wenig höher (+15).





Um einen kosmischen Nebel zu integrieren, greift ihr auf vorhandene Wolkenfotografien zurück oder ladet die Beispiel-Wolkenmotive aus der angehängten RAR-Datei.





Zieht dann das erste Wolkenmotiv mit dem Verschieben-Werkzeug in die Space-Datei oder kopiert das Wolkenmotiv mit Strg+A für Alles auswählen, Strg+C für Kopieren und Strg+V für Einfügen auf eine neue Ebene. Mit Strg+T könnt ihr die Wolkenebene noch in der Größe anpassen. Um den entsprechenden Effekt zu erzielen und den kosmischen Nebel zu simulieren, ist es wichtig, die Ebenenfüllmethode der Wolke auf Lineares Licht zu schalten.





Um den Effekt noch deutlicher zu machen, dupliziert ihr die Wolkenebene und schaltet auch diese auf Lineares Licht. Zieht noch ein weiteres Wolkenmotiv, zum Beispiel mit einer anderen Grundfarbigkeit, hinzu und spielt mit der Positionierung der Nebel. Mit dem Radiergummi-Werkzeug und einem Airbrush rund weich-Pinsel könnt ihr auch Teilbereiche leicht löschen.





Hier seht ihr den Zwischenstand. Mit dem Freistellungswerkzeug C habt ihr die Option, das Bild in der Größe und dem Seitenverhältnis leicht anzupassen.





Jetzt soll noch eine Sonne, samt Strahlen und Gegenlichtreflexen, integriert werden. Dies geht am einfachsten mit einer weiteren Photoshop-Standard-Funktion aus dem Filtermenü. Um diese Funktion anzuwenden, erzeugt ihr eine neue Ebene über Umschalt+Strg+N und füllt diese komplett mit Schwarz aus. Unter Filter>Renderfilter>Blendenflecke öffnet ihr dann die Filteroption Blendenflecke. Wählt 50-300 mm Zoom und spielt mit der Positionierung, indem ihr den Blendenfleck in der kleinen Vorschaugrafik verschiebt. Betätigt dann mit OK, um den Vorgang auszuwählen.





Um den eben erzeugten Blendeneffekt zu nutzen und in das Bild zu integrieren, wird die Füllmethode bei dieser Ebene ebenfalls auf Negativ multiplizieren gestellt. Fügt mit den beschriebenen Schritten gerne weitere Sonneneffekte hinzu.





Nun kommen weitere Objekte hinzu, um das Bild mit Leben zu füllen. Kopiert weitere Wolkenmotive in das Space-Motiv, um einen interessanten Übergang vom Universum zur Planetenlandschaft zu erzeugen. Greift auf das Radiergummi-Werkzeug zurück, um Kanten weicher zu machen und Bereiche wegzunehmen. Diesmal bleibt die Füllmethode auf Normal, damit ihr einen hellen Horizont erhaltet. Aber ihr könnt mit der Ebenen-Transparenz arbeiten, damit die Wolken nicht zu bunt werden und mehr in den Background integriert sind.





Eine erste Planetenlandschaft kommt nun in das Bildmotiv hinzu. Erzeugt eine neue Ebene und benutzt unterschiedlich harte Pinsel aus dem Pinselmenü und die Farbe Schwarz, um die Landschaft zu formen.





Hier seht ihr die fertige Berglandschaft:





Es geht mit dem ersten Planeten weiter. Fügt eine neue Ebene hinzu und wählt dann anschließend das Auswahlellipse-Werkzeug M, um eine Kreisform aufzuziehen. Damit der Kreis proportional ist, ...





... haltet ihr dabei die Shift-Taste gedrückt.





Füllt den Kreis mit einem braunen Farbton. Benutzt einen großen Airbrush rund weich-Pinsel und Schwarz, um unten links Schattierungen einzumalen.





Um dem Planeten eine Struktur zu verleihen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Die am schnellsten umzusetzende ist sicherlich das Heranziehen von Original-Fotoaufnahmen der NASA. Benutzt die Suchmaschine oder schaut in den großen frei zugänglichen NASA-Bildarchiven (www.nasa.gov) nach passendem Material.





Kopiert eure favorisierte Planetenstruktur in das Space-Motiv. Positioniert dann die Textur über den vorher erstellten Planeten und bringt diese mit Strg+T in die richtige Größe.





Um die Textur in den Kreis zu bekommen, klickt ihr als Erstes auf die Texturebene und wählt dann die Funktion Ebene>Schnittmaske erstellen oder Alt+Strg+G. Photoshop fügt dann die Textur in die Kreisform des darunterliegenden Planeten. Benutzt anschließend noch die Füllmethode Ineinanderkopieren, um die Textur farblich an die Planetenfüllung anzupassen.





Damit sich die Textur noch realistischer an die Kugelform anpasst, könnt ihr sie mit dem Verzerrungsfilter Distorsion, zu finden unter Filter>Verzerrungsfilter>Distorsion, verformen.





Mit den Fülloptionen für die Ebenen könnt ihr jetzt weitere Effekte addieren. Klickt mit der rechten Maustaste auf die Planetenebene und wählt Fülloptionen. Damit gelangt ihr in den Ebenenstil-Requester. Probiert die Einstellungen Schatten nach innen, Schein nach außen und Schein nach innen aus, um dem Planeten ein Glühen zu verleihen.





Zieht die beiden Ebenen des Planeten hinter die Berglandschaft, damit das Bild eine erste Tiefenwirkung bekommt. Mit Schwarz und einem Airbrush rund weich-Pinsel könnt ihr auch nach Bedarf noch Teilbereiche des Planeten abdunkeln.





Damit der Planet noch etwas Dynamik bekommt, fügt ihr einen Saturnring hinzu. Auch hier findet ihr in Photoshop wieder einige nützliche Filter, um das Ganze zu simulieren. Erzeugt eine neue Datei in der Größe 2000 x 1500 px. Füllt den Hintergrund mit Schwarz und wählt die Funktion Filter>Renderfilter>Wolken aus, um diese Schwarz-Weiß-Wolkenstruktur zu bekommen. Achtet dabei darauf, dass die Vordergrundfarbe Schwarz und die Hintergrundfarbe Weiß in der Werkzeugpalette eingestellt ist. Drückt hierzu einfach den Buchstaben D, damit Photoshop dies automatisch macht.





Weiter geht es mit dem Verzerrungsfilter Strudel, den ihr unter Filter>Verzerrungsfilter>Strudel findet. Gebt den maximal möglichen Winkel von 999 Grad ein und bestätigt die Auswahl mit OK.





Um den Strudel auch als Saturnring anzuwenden, malt ihr mit einem Airbrush rund weich-Pinsel und Schwarz die äußeren und inneren Bereiche über, damit ein Ring entsteht.





Der Ring wird jetzt ein wenig in Form gebracht. Wählt das ganze Motiv mit Strg+A aus und transformiert es mit Strg+T zu einem schmalen Reifen.





Kopiert dann den Saturnring in eure Space-Illustration und wählt die Ebenen-Fülloption Negativ multiplizieren aus.





Ebenfalls mit dem Transformieren-Werkzeug Strg+T bringt ihr den Ring in die korrekte Größe und Position. Die Formgebung muss ja schließlich zur Größe des Planeten passen.





Mit einer Tonwertkorrektur könnt ihr dem Ring mehr Kontrast geben.





Wenn der Ring eine leichte Färbung erhalten soll, könnt ihr zum Beispiel die Ring-Ebene duplizieren, den Gaußschen Weichzeichner anwenden und dann mit der Funktion Farbton/Sättigung leicht einfärben.





Damit der Ring den Planeten auch umkreist, radiert ihr vorsichtig die Bereiche heraus, die vom Planeten überdeckt werden. Um mehr Dynamik zu erhalten, könnt ihr auch im vorderen linken Bereich ein wenig Struktur herausnehmen und die Unschärfe sichtbar machen.





In der gleichen Technik wie beim großen Planeten legt ihr noch einen weiteren Planeten an. Diesmal in einer anderen Farbe und einer anderen Oberflächenstruktur. Ihr findet sicherlich auf der NASA-Website entsprechendes Bildmaterial. Probiert zum Beispiel einmal eine Erdoberflächen-ähnliche Struktur. Wichtig ist dabei, dass der zweite Planet später hinter dem großen hervorschaut und der Kontrast an der Schnittkante entsprechend groß ist, damit diese sich jeweils farblich gut abheben.





Soll der große Planet noch ein paar bläuliche, kosmische Strahlen erhalten, addiert ihr eine weitere Ebene und tragt mit einem Airbrush rund weich-Pinsel und Hellblau an der Kante entlang ein wenig Farbglühen auf. Mit dem Wischfinger-Werkzeug aus der Werkzeugleiste zieht ihr dann die Strahlen unregelmäßig heraus.





Auch der untere Bereich der Space-Illustration soll ein wenig Struktur bekommen. Greift auf eigene Ressourcen zurück oder kauft, wenn nötig, bei einer Bildagentur ein Foto einer Berglandschaft. Fügt diese Landschaft wieder mit Ebene>Schnittmaske erstellen in die vorhandene bergige, schwarze Form ein.





Damit sich die Berglandschaft noch weiter vom Galaxienhintergrund abhebt, übermalt ihr die hintere Bergkette des Fotos mit dunklen Farben. Einen schwarzen nebligen Schleier könnt ihr auf einer extra Ebene für den Vordergrund malen, damit nicht zu viel Struktur vom eigentlichen Galaxie-Motivteil ablenkt.





Weitere Lens Flare-Sonneneffekte und Sterne könnt ihr jetzt nach Geschmack und Laune ebenfalls mit dem Blendenflecken-Filter hinzufügen. Besonders hervorzuheben ist dabei der Blendenfleck zwischen dem großen Planeten und der Berglandschaft.





Tutorial PDF: Download

Arbeits-Datei: Download

Veröffentlicht von: aVitamin
Veröffentlicht am: 26 Dec. 2011
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Schlüsserwörter: Galaxi Painting Peter Print tut tutorial


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Kommentar(e) (5)


karolischka sagt:

echt super erklärt!!! :D
sogar ich als frau habe es verstanden und sofort umsetzen könne ^^

27 Aug. 2013 21:56:47 • Antworten


Pfuu sagt:

bin neu hier und kenne mich auch nicht aus..
aber kann mir wer verraten woher ich so ein bearbeitungsprogramm bekomme?
(ohne das man es kaufen muss) & das bild ist wirklich hammer!! :-)
lg

30 Jan. 2013 17:37:57 • Antworten


Trustert sagt:

Super erklärt. Ergebnis ist ebenfalls super gut! Auch für Anfänger sehr gut verständlich! Daumen hoch!

2 Apr. 2012 00:09:55 • Antworten


aVitamin sagt:

thx

29 Mar. 2012 01:29:11 • Antworten


ZiaL' sagt:

Einfach nur Geil! Sehr gut erklärt!

26 Mar. 2012 23:18:05 • Antworten



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